Nicole - ein bisschen Frieden im Drei-Farben-Haus

In der Lobby des Kaufhauses stehen Damen mit gestreiften Haaren und erstarrten ledrigen Gesichtern - Botox und Solarium geht meist nicht lange gut. Die Handtäschchen am zarten Goldkettchen sind über massigen Oberarmen geschultert. Man trinkt Prosecco, lacht zu laut und gönnt sich was– schließlich hat man ja auch was geleistet im Leben, wenn vielleicht auch nur den richtigen Mann zu heiraten, der das richtige Unternehmen geerbt hat. Der Pianist spielt Ray Charles der hier seine Blindheit wohl einmal als Gnade empfunden hätte.

Ich fliehe schnell in den gläsernen Fahrstuhl und ziehe Madame mit mir. Freitag ist ein Empfang und da sie in ihren drei Kleiderschränken nichts dem Anlass Entsprechendes gefunden hat steht wohl eine Vollausstattung an. Zwei Stunden und drei volle Tüten später sind wir in der Schuhabteilung angelangt und ich werde allmählich etwas mürbe:

Sie: Soll ich jetzt die Stiefeletten nehmen oder die Pumps?

Was ich jetzt sagen sollte: Ich finde Du siehst in beiden großartig aus. Nimm sie doch beide, schöne Schuhe kann man doch nie genug haben.
Ich sage: „Was kosten die denn?“

Sie: Mal schauen...die Stiefeletten 149.- die Pumps 269,-.

Ich: „Sind beide passend, wenn Du Dich nicht entscheiden kannst, nimm doch die „Günstigeren“.

Sie: „...aber die Pumps passen zu mehr.“

Ich: „Dann nimm die Pumps, die sind ja wirklich sehr schön.“

Sie: „...aber die Stiefeletten sind besser falls es doch regnet.“

Ich: „Ich finde Du siehst in beiden großartig aus. Nimm sie doch beide, schöne Schuhe kann man doch nie genug haben.“

Sie: „Du bist echt überhaupt keine Hilfe, mit Dir kann man gar nicht einkaufen gehen.“

So kommt es also zu Amokläufen.


Ich sage: “Überleg es Dir in Ruhe und kauf was Du magst. Ich geh jetzt mal einen Kaffee trinken und komm dann wieder.“

Auf der Strasse zünde ich mir erstmal eine Lucky an und atme den Rauch tief ein. Gegenüber am Brunnen trinken die Berber Dosenbier in großen Schlucken und spielen mit ihren Hunden – schön für sie, dass es endlich warm ist; Prost Jungs, hätte ich nicht so viel Dusel gehabt, säße ich jetzt bei Euch, das wäre vielleicht auch nicht so schlecht aber im Winter schon arschkalt.

Vorbei am Café schlendere ich in Richtung Drei-Farben-Haus. Das erste Mal war ich da drin als ich knapp zwanzig war, noch mit feuchten Händen und Sorge ob ich wohl an der „Consierge“ vorbeikomme. Damals war ich ein ganz hübscher Kerl und die Damen mochten mich, vielleicht auch weil ich fast schneller kam als sie zum Ausziehen brauchten. Nach langer Pause bin ich in letzter Zeit ab und zu wieder mal dort gewesen, wirklich gute Erfahrungen waren allerdings bislang die Ausnahme und das DFH für mich eher eine Falle für Touristen und die Landbevölkerung auf Großstadt-Besuch - soweit man Stuttgart eben eine Großstadt nennen kann.

Zügig ging ich am Spalier der Damen im EG entlang. Dann ging ich nach unten ins UG. Hier sind normalerweise die Latinas und Afrikanerinnen in der Mehrheit. Gerade ging ich an Zimmer 23 vorbei, da ging die Türe auf und ein echter Sonnenschein strahlte mich an:


Nicole

Sie ist vielleicht knapp 1,60 und hatte auch keine High-Heels an, daher kamen die Sonnenstrahlen eher von unten und zwar aus einem sehr hübschen Gesicht mit vollen Lippen und großen dunklen Augen. Ihre Haare sind schwarz, glatt und halblang, ihre Figur zierlich aber nicht skinny.


Wir unterhielten uns kurz ein wenig und mir war sofort klar, dass ich an dieser Lady nicht vorbeikommen würde: zu süß, zu hübsch, zu nett und zu natürlich. Wir einigten uns auf 30420 für GV und Franz. mit Kondom (ohne macht sie übrigens generell nicht).

Ich legte das Geld auf das Tischchen wo es auch bis zum Ende blieb und machte mich am Waschbecken frisch. Nicole steht auf Hygiene, wer bei ihr punkten will wasche sich zunächst die Hände und dann den Jonny und das am Ende noch mal. Mir kommt das entgegen, mir sind die Damen sauber auch lieber und dafür gab es später kein Zewa-Gewische oder ähnlich störende Unterbrechung.

Wir streichelten uns etwas im Stehen, tauschten Komplimente aus und wurden etwas „warm“ miteinander. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube wir haben Englisch gesprochen. Dann legte ich mich aufs Bett und Nicole streifte mit den Lippen das Conti über.


Der BJ von Nicole war exzellent und ich war ganz froh, dass das Conti den Reiz etwas gefiltert hat – tief, gefühlvoll, variantenreich und mit geilem Blickkontakt. Sehr sexy war, wie sie Ihre hübschen Finger mit den langen Fingernägeln einsetzt und zart über die Haut gleiten lässt. Ich durfte sie überall anfassen, fingern habe ich nicht probiert. Ein kleiner Spiegel in der Ecke direkt am Bett gewährte Ausblicke auf Nicoles hübschen Hintern.

Danach nahm ich sie in der Missio, dezentes Stöhnen, Blickkontakt und ihr hübsches Gesicht ließen es mich auch so zu Ende bringen auch wenn ich mir gern mal ihr kleines Ärschlein in der Doggy noch genauer angeschaut hätte. Exakt 19 min waren vergangen und Nicole meinte, ich hätte noch eine Minute gehabt, sie sei da sehr korrekt.

Danach wieder akkurate Waschung und ein netter Small-Talk. Nicole ist wirklich ein Goldstück bei dem man sich sofort wohlfühlt. Sie hat wohl mal im FKK Club in Ulm gearbeitet, hat das aber mangels Conti beim BJ wieder aufgegeben. Wer FO nicht vermisst bekommt bei ihr einen Clubservice zum Laufhauspreis. ZK habe ich nicht gebucht, oder angefragt, werde ich aber nachholen, Körperküsse hat sie gerne entgegengenommen. Sie hat zwei leckere A-Cups mit zarten reaktiven Nippeln.


Epilog

Wieder auf der Strasse stecke ich mir eine Lucky an und schlendere zurück zum Kaufhaus.
In der Schuhabteilung treffe ich Madame mit einer Verkäuferin die sofort ihr Lächeln anknipst – soweit es das fingerdicke Make-Up zulässt.

Sie : „Schau mal ich hab jetzt doch beide Paar gekauft und dann noch diese tollen Stiefel gefunden. Und was hast Du so lange gemacht?“

„Ich war einen Espresso trinken und hab dann noch im Drei-Farben-Haus eine hübsche Rumänin gevögelt.“

Der Verkäuferin entgleisen die Gesichtszüge, Madame sagt: „Lass die Witze, Deinen Humor versteht hier nicht jeder.“

Ich lächle entwaffnend in Richtung der Verkäuferin und sage:“ Oh Verzeihung, die eine Hälfte war geschwindelt.“

Sie stößt erleichtert ein spitzes Lachen aus und wir gehen zur Kasse um die drei paar Schuhe zu bezahlen – ich fürchte das wird der teuerste Quickie des Jahres....



 



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