Schnipsel

Cassandra, warum ich diesen Bericht über sie schreibe? Vielleicht weil sie in dem Moment vom Paysex genauso genug hatte wie ich. Und weil sie vermutlich gerne einen Menschen neben sich gehabt hätte, der sie liebt und den sie auch liebt. Weil ich sie zu mir hergedreht und vorsichtig an mich gedrückt habe. Weil sich ihr Körper sehr angenehm angefühlt hat. Weil sie, nachdem ich sie immer kräftiger an mich gedrückt habe, diesen Druck genauso kraftvoll erwidert hat. Weil wir anschließend guten Sex hatten. Weil ich leider nicht in der Lage war, mehr aus dieser Situation zu machen. Weil ein anderer dieses vielleicht besser hinbekommt. Thomas
 
Delia ist 18, aus Rumänien, und wenn es nach Jahren geht, könnte ich ihr Großvater sein. Wir verstanden uns vom ersten Moment, quatschten ohne Pause, über die Welt, die Leute, das Leben, den Sex. Sie hatte große Titten, küsste gut, lachte viel. Sprachen lernte sie schnell, mit türkischen Freiern sprach sie bald Türkisch, Arabisch mit Arabern. Als sie mit ihrem ersten Scheich ins Hotel fuhr, hatte sie Angst. Zu Weihnachten brachte ich ihr einen Plastiktannenbaum mit Kerzchen ins Laufhaus, 30cm hoch, made in China, sie weinte. Jetzt pflegt sie alte Menschen in England, für einen Hungerlohn. Ob sie jemals Medizin studieren wird, Abitur hat sie, und das Zeug hätte sie dazu. Gelegentlich chatten wir über facebook. Heinz

Carolina, ist meine Königin, ihr Reich ein Berliner Pornokino. Milchkaffeebraun karibisch und rund und weiblich. Beim ersten Mal erschrak ich, wollte nicht „ohne“, sie lachte, meinte, das Gummi sei doch schon drauf. Mit dem Mund hatte sie es aufgezogen, ich habs nicht gemerkt. Wenn ich kam, rief sie „grita, grita“; sie wusste, dass ich gerne laut wurde. Oft dachte sie sich für mich was aus, manchmal arbeiteten sie zu zweit an mir. Eines Abends betrat ich das Kino und sah im Dämmerlicht eine Frau, nackt und wunderschön, die es mit einem Mann auf der Bühne vor der Leinwand trieb. Irgendwann dreht sie den Kopf und lacht mir zu. Es war Carolina. Ein kleiner Stich im Herzen sagte mir, dass ich sie sehr gern hatte. Daniel

Auch Cathy lernte ich im Dunkel eines Kinos kennen. Zufrieden lag ich im Sessel, nach einer guten Zeit mit einer Afrikanerin. Da setzt sich ein blonder Engel neben mich, mit großen, schwarzen  Augen, skinny, kaum zwanzig. Sie holt noch einmal alles raus aus mir, die ganze Milch, mit einzigartiger Technik. Später erzählt sie mir, ihre Tante hätte ihr das beigebracht. Cathy kommt vom Land, aus Bulgarien, und könnte ein Junge sein. Sie rülpst gerne, und immer streiten wir. Ich liebe ihre Stimme, wenn sie mich „Idiótttttt“ nennt. Ein Kind hat sie, und einen Typen, den sie als ihren „Bruder“ ausgibt. Das Männerparfüm, das sie sich zum Geburtstag wünschte, landete sicher bei ihm. Daniel 

Joana ist 19 Jahre und hatte ihren ersten Orgasmus bei der Arbeit, mit einem schmuddeligen Inder, der schlecht roch. Er rammelte eine halbe Stunde, sagt sie mir, und sie dachte an nichts, höchstens an das Geld, dass sie dabei verdiente. Und plötzlich kam es ihr. Zum ersten Mal. Er musste irgendeinen Punkt getroffen haben. Und weißt du was, meint sie noch, er hatte so einen Kleinen, und zeigt mir die Größe mit der Hand an. Ihre Mutter hätte ihren ersten Orgasmus erst mit 38 Jahren gehabt, erzählt sie weiter. Sie mache nicht alles mit, aber viel. Wenn ein Freier will, dass sie sich wie eine 13-jährige benimmt, weil seine Tochter 13 Jahre alt ist, dann macht sie das. Natürlich muss er dafür extra  zahlen. Sigi 

Monika, ihr Lächeln ist wie ein Seil, mit dem sie mich einfängt. Es gibt für mich kein hübscheres. Wir kennen uns schon über zehn Jahre, und obwohl ich sie nur zwei-, dreimal im Jahr besuche, ist es mit ihr wie mit einer guten Freundin. Bei der Begrüßung habe ich immer so ein bißchen das Gefühl, als hätte sie seit Monaten nur auf mich gewartet. Ist natürlich Quatsch, aber unsere Phantasie macht erst die Nummer geil. Ich lasse meine Hände über ihren Körper gleiten, während sie sich ganz langsam mit ihren Fingerkuppen meinem gierigen Schwanz nähert. Ich mag ihre unaufgeregte Art und ihre Zärtlichkeit – auch und gerade beim Finale - Wahnsinn! Dieter

Irena, 22, sagt, sie sei aus Kolumbien, und ist aus Rumänien. Sie sieht gut aus, ist aber nicht „sexy“. Nett, offen, aber null erotische Ausstrahlung. Trotzdem versinke ich in ihrem Anblick, als sie bläst (warum sagt man eigentlich „bläst“? Besser wäre „lutscht“ oder „saugt“). Plötzlich nimmt sie ihr Handy und fotografiert meinen aufgerichteten Schwanz. „Bist du verrückt?“, rufe ich. Sie hätte Kunden, die sich schlecht waschen und nicht rasieren. Denen wolle sie zeigen, wie ein sauberer und rasierter Schwanz aussieht. Ihre Antwort schmeichelt mir. Sie reitet lange, bis ich komme. Als Gegenleistung fotografiere ich ihren schönen Po, der von langen, schwarzen Haaren halb bedeckt ist. Hab sie nie wiedergesehen. Marko

Andra ist ein natürliches ehrliches Mädchen. Kein Geschrei nach Extras, kein Telefonieren im Zimmer, auch sonst keine Störungen. Kennst du das nicht, dass man sich einfach wohlfühlt mit einer Person? Die "Chemie", die Vibrationen stimmen. Andra ist eher zurückhaltend. Ich habe mehr in ihr Gesicht und in ihre Augen geschaut, deshalb kann ich sie gar nicht genau beschreiben. Sie ist ein eher heller Typ, auch von den Haaren her, schlank, ca. 165 gross, und bestimmt eines der schönsten Mädchen, die ich zu dem Zeitpunkt hier gesehen habe. Andra ist neu. Sie interessiert mich, ich hoffe, sie bleibt noch eine Weile, ich werde sie nochmals besuchen. Walther

Farah, kreolische Rubensfigur, ihre Brüste hängen wie riesige Glocken über mir, ihr Lächeln wie aus tausendundeiner Nacht. Auf ihren Schulternblättern sind die Namen ihrer Kinder tätowiert. Wir gehen einkaufen, sie kocht, auf dem Boden des Laufhauszimmers essen wir die Gerichte ihrer Heimatinsel. Der Beistelltisch trägt eine stattliche Sammlung von Gummischwänzen, wirklich alle Größen. Um mir zu zeigen, was andere Freier mögen, peitscht sie mich nackt durch den Raum. Es schmerzt, ich entwende ihr die Rute, drehe den Spieß rum, will sie züchtigen, das gefällt mir besser. Doch sie lacht, protestiert, "switching" will sie nicht. Nun denn, sei's drum, die klassische Nummer passt uns beiden am besten. Cornelius
  
Adelinha, es ist schwer zu beschreiben was mir heute passiert ist. Ich traf mich mit einer charmanten, jungen, hübschen Dame, die in ihrer Art für mich einzigartig ist und war. Sie gab mir eine Stunde das Gefühl, ein guter Liebhaber zu sein. Ohne Berührungsängste und mit einer Natürlichkeit hatten wir Spaß. So jung und doch erfahren, liebevoll und geil, es war wie Geben und Nehmen. Es war so, wie man es sich immer wünscht. Und sie brachte es fertig das ich völlig geerdet ihr Zimmer verließ. Das war richtig guter Sex! Alles save, auch Französisch. Aber unendlich gut. Wiederholungsfaktor 100%. Konrad

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen