Mittwoch, 8. Juni 2016


Freier sind Schweine, und Huren sind Opfer. Dieser Ansicht sind viele Bürger. Prostitution ist ihnen ein Dorn im Auge und gehört ihrer Meinung nach abgeschafft. Sie wollen, dass Freier kriminalisiert werden. Huren soll damit die Geschäftsgrundlage genommen werden.

Tatsächlich sind Freier keine Schweine und Huren keine Opfer. Es ist viel  banaler: beide sind Produkt dieser Gesellschaft. In einer Welt, die vom "Geld regiert wird", und in der fast jede Beziehung eine Geschäftsbeziehung ist, machen die einen die anderen zum Objekt ihres Interesses, und andersrum.

Sex wird zur Ware. Na und?

Natürlich widerspricht dies dem gutbürgerlichen Verständnis von Sex als der höchsten Form von Liebe. Obwohl die Ware die Elementarform der bürgerlichen Gesellschaft ist.

Einige Freier schreiben Berichte über ihre Abenteuer im Paysex. Viele davon sind abstoßend oder peinlich dumm, andere totlangweilig. Manche sind ulkig, ein paar wenige sogar bewegend. Viele Freier haben ihre Stammhuren, und andersrum, viele Huren haben ihre Stammfreier. Am Anfang wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Später kann es zu interessanten Gesprächen kommen.

In loser Folge werden hier Berichte aus Freierforen (nicht die abstoßenden) und Gespräche mit Sexdienstleisterinnen gesammelt.

Wenn ihr gute Geschichten oder interessante Gesprächsschnipsel habt, schickt sie an: freieroffensive@gmail.com

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